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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) OnlineTicket im MVV

Anwendungsbereich



Diese Bedingungen gelten für den Erwerb und die Nutzung von OnlineTickets im Selbstausdruck im Internet über www.onlineticket-münchen.de sowie HandyTickets und ergänzen die Beförderungs- und Tarifbestimmungen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes in ihrer jeweils aktuellen Fassung für die einzelnen im Shop abgebildeten Angebote, soweit sich aus den nachfolgenden Bedingungen keine abweichenden oder ergänzenden Regelungen ergeben.

Die Beförderungs- und Tarifbestimmungen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes finden Sie hier

§ 1 Fahrscheinsortiment OnlineTicket und HandyTicket im MVV



(1) Folgende MVV-Fahrscheine werden als OnlineTicket zum Selbstausdruck und als HandyTicket angeboten:

  • Einzelfahrkarte (Erw.) - nur als HandyTicket
  • Einzelfahrkarte (Kind) - nur als HandyTicket
  • Anschlussticket - nur als HandyTicket
  • Single-Tageskarte
  • Single-Tageskarte 3 Tage
  • Kinder-Tageskarte
  • Grupppen-Tageskarte
  • Gruppen-Tageskarte 3 Tage
  • Airport-City-Day-Ticket Single
  • Airport-City-Day-Ticket Gruppe
  • Fahrrad-Tageskarte
  • CTC 1 Tag Innenraum Single
  • CTC 3 Tage Innenraum Single
  • CTC 3 Tage Gesamtnetz Single
  • CTC 4 Tage Innenraum Single
  • CTC 1 Tag Innenraum Gruppe
  • CTC 3 Tage Innenraum Gruppe
  • CTC 3 Tage Gesamtnetz Gruppe
  • CTC 4 Tage Gesamtnetz Single
  • QCP 1 Tag Innenraum Single
  • QCP 3 Tage Gesamtnetz Single
  • QCP 4 Tage Gesamtnetz Single
  • QCP 1 Tag Innenraum Single
  • QCP 3 Tage Gesamtnetz Gruppe
  • QCP 4 Tage Gesamtnetz Gruppe

 

 

(2) Das Fahrscheinsortiment kann jederzeit unangekündigt angepasst werden. Ein Anspruch auf Ausgabe von Fahrscheinen zum Selbstausdruck besteht nicht.

 

§ 2 Ausgabe



(1) OnlineTickets und HandyTickets im MVV sind personengebunden. Die personalisierten OnlineTickets und HandyTickets können nur von der auf dem Ticket angegebenen Person oder in deren Beisein von einer anderen Person genutzt werden. Voraussetzung für die Nutzung  OnlineTickets und HandyTickets ist ein Mindestalter von 16 Jahren und der Besitz eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises zur Personalisierung des OnlineTickets. OnlineTickets und HandyTickets sind nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig.

 

(2) OnlineTickets und HandyTickets im MVV berechtigen zur Nutzung der Verkehrsmittel der am Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH beteiligten Unternehmen entsprechend der auf dem Ticket angegebenen räumlichen und zeitlichen Gültigkeit. Eine Entwertung der Tickets bei Fahrantritt ist nicht erforderlich.

 

(3) OnlineTickets im MVV werden dem Kunden in Form einer PDF-Datei zur Verfügung gestellt.

Der Link zum Herunterladen des Tickets wird nach Abschluss des Bestellvorgangs angezeigt und zudem per E-Mail versandt. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, die notwendige Hard- und Softwareausstattung vorzuhalten, um PDF-Dateien herunterladen, anzeigen und drucken zu können. Die Tickets sind in Farbe oder schwarz/weiß in Originalgröße (DIN A4) auf weißem Papier auszudrucken. Alle Angaben müssen lesbar und überprüfbar sein.

 

(4) Im Übrigen gelten die MVV-Tarifbestimmungen und die MVV-Beförderungstimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung.

 

§ 3 Erstattung



OnlineTickets und HandyTickets im MVV können nicht storniert, widerrufen oder zurückgegeben werden, da diese kopiert oder mehrfach ausgedruckt werden könnten und ein Nachweis der Nichtbenutzung durch den Kunden somit nicht möglich ist. Eine Erstattung von Beförderungsentgelt bei nicht oder nur teilweiser Nutzung von online erworbenen Tickets ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt auch für einen Umtausch von online erworbenen Tickets. Im Übrigen gilt §10 der Beförderungsbedingungen.

 

§ 4 Nutzung



Online und mobil ausgegebene MVV-Tickets bedürfen zur Gültigkeit der Mitführung eines amtlichen Lichtbildausweises (siehe besondere Verkaufs-AGB der ausgebenden MVV-Verkehrsunternehmen).

Die als OnlineTicket zum Selbstausdruck und HandyTicket ausgegebenen Tickets sind nicht übertragbar und gelten am bzw. im ausgewählten und aufgedruckten Geltungstag/Gültigkeitszeitraum bzw. Gültigkeitsbereich (Ringe/Innenraum/Außenraum/Gesamtnetz/Preisstufe) nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis (z. B. Reisepass, Personalausweis; Führerschein, keine Ausweise in diesem Sinne sind z. B. Krankenversichertenkarte, Schülerausweis, Studentenausweis) für die auf dem Ticket angegebene Person.

 

Es liegt in der Verantwortung des Kunden, für eine ausreichende Hard- und Softwareausstattung zu sorgen, mit der das OnlineTicket heruntergeladen und – schwarz-weiß oder farbig – ausgedruckt werden kann.

 

Die Tickets sind so auszudrucken, dass alle Angaben vollständig und einwandfrei lesbar sowie überprüfbar sind. Insbesondere sind die Tickets in Originalgröße (DIN A4) auszudrucken. OnlineTickets müssen bei Fahrtantritt ausgedruckt sein und sind ungültig, wenn sie nur in elektronischer Form (z. B. auf einem Smartphone oder einem Notebook) vorgezeigt werden können. In diesen Fällen gilt § 9 der Beförderungsbedingungen.

 

§ 5 Zahlung

Für die Zahlung des gebuchten Tickets gelten ergänzend zu den oben beschriebenen Bedingungen die nachfolgenden Regelungen. Alle Zahlverfahren stehen nur voll geschäftsfähigen Personen über 18 Jahren zur Verfügung.

Zahlverfahren und Abrechnung:

Der Kunde kann für Bestellungen im Webshop zwischen folgenden Zahlverfahren wählen:

  • Abrechnung über das SEPA-Lastschriftverfahren
  • Abrechnung über Kreditkarte (Visa, MasterCard oder American Express)

Andere Zahlverfahren sind ausgeschlossen. Ein Anspruch des Kunden zur Teilnahme an einem bestimmten der genannten Zahlverfahren besteht nicht.

Einzug

 

Der Einzug der Forderung über das SEPA-Lastschriftverfahren erfolgt durch LogPay in der Regel innerhalb der nächsten fünf (5) Bankarbeitstage nach Kauf des Tickets. Die Belastung des Bankkontos oder der Kreditkarte ist abhängig von der Verarbeitung der Kreditinstitute oder des kreditkartenherausgebenden Instituts des Kunden. Die Übersicht über die getätigten Ticketkäufe (nachfolgend auch „Umsatzübersicht“) enthält Einzelkaufnachweise und ist ausschließlich elektronisch über den OTS nur vom registrierten Kunden einsehbar und abrufbar.

 

 

Zahlung per SEPA-Lastschriftverfahren

 

Bei Wahl des SEPA-Lastschriftverfahrens sind personenbezogene Daten des Kunden (Vorname, Name, Adresse in Deutschland, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse) und eine Bankverbindung für die eindeutige Zuordnung einer Zahlung für ein erworbenes Ticket erforderlich. Bei Auswahl dieses Zahlverfahrens ermächtigt der Kunde mit Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen LogPay, Zahlungen von seinem angegebenen Konto innerhalb der Europäischen Union mittels SEPA-Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist er sein Kreditinstitut an, die von LogPay auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass er innerhalb von acht (8) Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen kann. Es gelten dabei die mit seinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Im Falle, dass der Kunde nicht der Kontoinhaber des angegebenen Kontos ist, stellt er sicher, dass die Einwilligung des Kontoinhabers für den SEPA-Lastschrifteinzug vorliegt.

 

Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erforderlichen Kontodaten (insbesondere Kontoinhaber und International Bank Account Number (IBAN, Internationale Bankkontonummer)) mitzuteilen und im hierfür vorgesehenen Formular im Shopsystem oder der App einzutragen.

Der Kunde erhält im SEPA-Lastschriftverfahren eine Vorabankündigung (Prenotification) durch LogPay über Einziehungstag und –betrag. Der Kunde erhält die Vorabankündigung (Prenotification) mindestens zwei (2) Tage vor Einzug der Forderung. Die Übermittlung der Vorabankündigung (Prenotification) erfolgt auf elektronischem Wege mit der Bestellbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.

Der Kunde hat sicher zu stellen, dass das angegebene Konto über ausreichende Deckung verfügt, so dass die SEPA-Lastschrift eingezogen werden kann. Sollte eine SEPA-Lastschrift unberechtigt vom Zahler zurückgegeben werden oder der Einzug der Forderung bei dessen Kreditinstitut aus von ihm zu vertretenden Gründen - insbesondere wegen unzureichender Deckung, falscher oder ungültiger Bankdaten oder Widerspruch - scheitern, ist er verpflichtet, für ausreichend Deckung bzw. für die Behebung des Grundes der Zahlungsstörung zu sorgen, so dass neben den anfallenden Fremdgebühren des Kreditinstituts zu dem in der Mahnung genannten Tag eingezogen werden können. LogPay ist berechtigt, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen.

 

Der Kunde verzichtet auf die Einholung eines schriftlichen SEPA-Lastschriftmandates. Der Verzicht wird vom Kunden gegenüber dem Kreditinstitut des Kunden, der Gläubigerbank und dem Gläubiger erklärt. Mit der Weitergabe der Verzichtserklärung an die vorgenannten Parteien ist der Kunde einverstanden. Bei Wegfall oder Unwirksamkeit des Verzichts ist der Kunde verpflichtet, eine schriftliche Mandatserteilung unverzüglich nachzureichen. Dazu genügt eine E-Mail an sepa@logpay.de mit der Bitte um Zusendung des SEPA-Lastschriftmandatsformulars. Der Kunde erhält im Anschluss das Formular für das SEPA- Lastschriftmandat, welches er vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben an LogPay postalisch zurück schicken muss. Sofern der Kunde nicht der Kontoinhaber ist, ist er verpflichtet, die Mandatsreferenznummer an den Kontoinhaber weiterzuleiten.

 

LogPay wird im Rahmen des Registrierungsprozesses für das SEPA-Lastschriftverfahren oder bei einem Wechsel von einem anderen Zahlverfahren auf das SEPA-Lastschriftverfahren nach eigenem Ermessen eine Überprüfung der Bonität des Kunden durchführen. Dies erfolgt durch Abgleich der angegebenen Personendaten des Kunden gegen den Datenbestand eines Bonitätsdienstleisters.

 

Zahlung per Kreditkarte

 

Die Abrechnung der gekauften Tickets über das Kreditkartenverfahren ist nur mit Visa, MasterCard und American Express möglich. Andere Kreditkartentypen werden derzeit nicht akzeptiert.

 

Während des Bestellvorgangs werden die folgenden Kreditkartendaten des Kunden erfasst

 

• Name und Vorname des Kreditkarteninhabers

• Kreditkartentyp (Visa, MasterCard oder American Express)

• Nummer der Kreditkarte

• Ablaufdatum der Kreditkarte

• CVC-Code der Kreditkarte

 

und an den Server der LogPay Abrechnung übertragen.

 

Im Rahmen der erstmaligen Angabe der Kreditkartendaten werden diese geprüft. Dabei werden die vom Kunden angegebenen Daten an das kartenausgebende Institut übermittelt und ein Betrag in Höhe von 1 Euro angefragt und autorisiert. Die Autorisierung verfällt automatisch in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Eine Verbuchung oder ein Einzug des angefragten Betrages erfolgt nicht.

 

Das System der LogPay überprüft die vom Kunden angegebenen Kreditkartendaten auf Richtigkeit und gegebenenfalls vorhandene Sperrvermerke des jeweiligen Kreditkartenherausgebers. Zu diesem Zweck werden die personenbezogenen Daten des Kunden an die in der Datenschutzerklärung aufgezählten Unternehmen weitergegeben. Im Falle, dass der Kunde nicht der Inhaber der angegebenen Kreditkarte ist, stellt er sicher, dass das Einverständnis des Karteninhabers für die Belastung vorliegt. Der Kunde hat zudem sicher zu stellen, dass die angegebene Kreditkarte nicht gesperrt ist und über ein ausreichendes Limit verfügt. Sollte die Autorisierung aus irgendeinem Grund fehlschlagen, erhält der Kunde eine entsprechende Fehlermeldung.

 

Der Zeitpunkt der Abbuchung vom Konto des Kunden ist durch den jeweiligen Kreditkartenvertrag des Kunden mit seinem kreditkartenausgebenden Institut festgelegt.

 

Sofern das kartenausgebende Institut des Kunden das „3D Secure-Verfahren“ (Verified by Visa/ MasterCard® SecureCode™) unterstützt, findet dieses zur Erhöhung der Sicherheit gegen Missbrauch für die Bezahlung mit Kreditkarte verpflichtend Anwendung. Sollte das kartenausgebende Institut des Kunden das 3D Secure-Verfahren nicht oder noch nicht unterstützen, wird dieser Punkt übersprungen.

 

Sollte der Kunde ungerechtfertigt ein Charge Back (Rückgabe des Betrages) veranlassen oder der Einzug der Forderung aus von ihm zu vertretenden Gründen scheitern, ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich zu dem Kaufpreis des gekauften Tickets, die anfallenden Fremdgebühren des Kreditkarten-Acquirers zu tragen. LogPay ist berechtigt, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen.

 

Die eingereichten Forderungen, welche aus dem Kauf von Tickets resultieren, erscheinen dem Kunden in der Kreditkartenabrechnung seines Kreditkartenherausgebers als Gesamtbetrag in Euro. Detaillierte Informationen über die Zusammensetzung des Gesamtbetrages kann der registrierte Kunde über seinen Account im OTS einsehen und abrufen.

§ 6 Datenschutz

Die Daten werden von der DB Vertrieb GmbH und LogPay erhoben, verarbeitet und genutzt.

 

DB Vertrieb GmbH und die LogPay erheben, verarbeiten und nutzen die personenbezogenen Daten im Rahmen des Vertragszwecks und zur Durchführung der Abrechnung. LogPay gibt im Rahmen der §§ 28, 28a BDSG personenbezogene Daten zur Prüfung und Weitergabe an Inkassounternehmen, Auskunfteien und Scoring-Dienstleister weiter. Datenschutzrechtlich verantwortliche Stelle ist insoweit allein die LogPay. Die Weitergabe an Auskunfteien erfolgt ausdrücklich nur, wenn die Voraussetzungen des § 28a Abs. 1 BDSG vorliegen.

 

§ 7 Betreiber



Der Ticketshop wird von der DB Vertrieb GmbH im Auftrag der DB Regio AG Region Bayern betrieben, die Abrechnung sowie die technische Bereitstellung erfolgt über die DB Vertrieb GmbH

 

Kundenvertragspartner für den Kauf von OnlineTickets nach Nr. 3 ist die DB Vertrieb GmbH, Stephensonstraße 1, 60326 Frankfurt am Main.